Kos­ten

Kos­ten

Was kos­tet die anwaltliche Tätigkeit?

Die anwalt­li­chen Gebüh­ren berech­nen sich nach dem für alle Rechts­an­wäl­te gel­ten­den Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz (RVG). Maß­geb­lich für die Höhe der Gebüh­ren ist der Gegen­stands­wert der anwalt­li­chen Beauftragung.

In Bera­tungs­an­ge­le­gen­hei­ten und wenn die Beson­der­heit der Situation es erfor­dert, arbei­ten wir nach Hono­rar­ver­ein­ba­rung, zumal die anwaltliche Gebüh­ren­ord­nung zum Bei­spiel rei­ne Bera­tungs­tä­tig­kei­ten nicht umfasst.

Ein anwalt­li­ches Erst­be­ra­tungs­ge­spräch kos­tet maxi­mal 190,- Euro zuzüg­lich Mehrwertsteuer.

Es ist uns wich­tig, Ihnen von Anfang an Trans­pa­renz über etwai­ge anfal­len­de Gebüh­ren zu geben. Daher erör­tern wir mit Ihnen im Erst­be­ra­tungs­ge­spräch, wel­che Kos­ten für Sie anfal­len können.

Über­nimmt eine Rechtsschutzver­sicherung die Anwaltsgebühren?

Es ist theo­re­tisch mög­lich Fami­li­en­recht zu ver­si­chern. Nach Aus­kunft des sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes wer­den etwa 37 % aller 2012 geschlos­se­nen Ehen im Lau­fe von 25 Jah­ren geschie­den. Ange­sichts die­ses “Risi­kos” wer­den sol­che Ver­si­che­run­gen aus Kos­ten­grün­den in der Regel kaum abge­schlos­sen. Man­che Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen bezahlen jedoch die Gebüh­ren für ein anwalt­li­ches Erstberatungsgespräch.

Was ist, wenn ich mir kei­nen Anwalt leis­ten kann?

Wenn die wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se eng sind und Sie die Anwalts­kos­ten im gericht­li­chen Ver­fah­ren nicht bezahlen kön­nen, besteht die Mög­lich­keit, einen Antrag auf Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe zu stel­len. Dies setzt aller­dings vor­aus, dass das Kla­ge­be­geh­ren eine gewis­se Erfolgs­aus­sicht hat und nicht mut­wil­lig ist.

Besteht ein Anspruch auf Erstat­tung von Anwalts- und Gerichts­kos­ten bei gewonnenem Prozess?

Grund­sätz­lich bezahlt im Zivil­pro­zess der­je­ni­ge, der den Pro­zess ver­liert, alles und der­je­ni­ge, der gewinnt, muss die Kos­ten nicht bezahlen. Bei antei­li­gem Obsie­gen, oder wenn eine ein­ver­nehm­li­che Lösung durch Abschluss eines Ver­gleichs gefun­den wird, wer­den die Kos­ten gequo­telt oder jeder trägt sei­ne eige­nen Kos­ten selbst. Im Fami­li­en­recht gibt es eini­ge Beson­der­hei­ten. So kann zum Bei­spiel das Gericht in Sor­ge- und Umgangs­rechts­ver­fah­ren über die Kos­ten­ver­tei­lung nach bil­li­gem Ermes­sen ent­schei­den. Beson­der­hei­ten erläu­tern wir Ihnen ger­ne im per­sön­li­chen Gespräch.